Blog Technisches Design
Unbenannt-3

Zweitägiger Photoshop-Workshop mit Audi-Mitarbeiter und Absolvent Viktor Hahn

Studium · TU Dresden · 6. Dezember 2017 · Tina Bobbe ·
Schlagwörter: , ,

Am 31.11. und 1.12. war es wieder so weit. Auch dieses Jahr gab es für unsere Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung Renderingtechniken die Einführungsveranstaltung zum Thema digitale Produktrenderings. Aufbauend auf die erworbenen Kenntnisse im Umgang mit Stift und Marker wechseln wir jetzt in den digitalen Bereich.

Tatkräftige Unterstützung und praxiserprobtes Know-How steuerte unser Absolvent Viktor Hahn bei, der bei Audi im Bereich des Leuchtendesigns seine Passion für gutes Design auslebt. Dort sind schnelle und flexible Workflows für statische und dynamische digitale Entwurfswerkzeuge ein zentrales Element für schnelle Entwurfsarbeit auf höchstem Niveau. Mitgebracht hat er den Studierenden wertvolle Tipps für den praktischen und zielführenden Einsatz digitaler Entwurfsmittel.

Am ersten Tag wurden alle für die Entwurfs- und Visualisierungsarbeit wichtigen Funktionen und Werkzeuge am Beispiel einer Rettungszange erläutert und gemeinsam der Weg vom Sketch zum digitalen Produktrendering durchgespielt. Dabei ging es in erster Linie darum ein Gefühl für die Möglichkeiten zu bekommen und in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung das Anlegen eines Renderings kennen zu lernen. Am Ende des Tages haben alle Studierenden eine selbst erstellte Darstellung der Zange erzeugt, inklusive überzeugender Effekte und eigenem kreativen Anpassungen. Schneller kommt man wohl kaum zum ersten erfolgreichen Rendering, wie die Arbeitsproben zeigen.

Schere_prutal

Am zweiten Tag konnten sich die Studierenden ganz auf ihr im Semester parallel laufendes Entwurfsprojekt konzentrieren: Eine Fußprothese (in Zusammenarbeit mit Ottobock, weswegen wir leider noch nichts zeigen dürfen). Während am ersten Tag der Weg zum Präsentationsrendering durchgespielt wurde standen diesmal Workflows im Vordergrund, mit denen schnell Gestaltungsvarianten erzeugt werden können. Ein essentieller Teil, wenn man die digitalen Medien als wertvolles Tool für den medienübergreifenden Entwurfsprozess verstehen will. In der Verknüpfung analoger Mittel, CAD-Modellen und digitaler Zeichen/Visualisierungsmedien verortet sich die Kunst einer effizienten Designentwicklung.

Am Ende des Semesters werden unsere Studierenden vom analogen Entwerfen einen großen Schritt weiter zum intermedialen und leistungsfähigen Entwerfen gegangen sein. Seid gespannt auf weitere Arbeitsberichte!

Blog durchsuchen