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Sebastian Wolfram über das Corporate Design von Rasoma

Extern · 22. September 2010 · frank.drechsel ·
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Das Endbearbeitungszentrum EBZ 250-1000 der Rasoma Werkzeugmaschinen GmbH Döbeln wurde entwickelt, um wellenförmige Teile, u. a. Kurbelwellen, Hydraulikzylinder, Eisenbahn- und LKW-Achsen gleichzeitig zu bearbeiten. Bauteilgrößen von 1.000 mm bzw. 2.500 mm bei dualem Aufbau sind dabei möglich. Jede Bearbeitungseinheit besitzt ein 3-Achs-Modul, d. h. drei hoch dynamische Verfahrachsen und wahlweise eine horizontal angeordnete Bearbeitungsspindel mit einem 8-fach-Werkzeugmagazin oder einen Werkzeugrevolver. Bei längeren Verfahrwegen kann das Magazin auch mit der Spindel mitgeführt werden, um die internen Wege möglichst kurz zu halten. Die modulare Gestaltung ist eine Neueinführung für den Sondermaschinenhersteller. Wichtig ist die einfache Adaptierbarkeit an verschiedene Maschinenversionen. Die Entwicklung eines Corporate Designs und somit Schaffung einer Wiedererkennbarkeit im Sondermaschinebau war oberste Zielsetzung. Große, nahtlose Sichtfenster sind sicherheitsrelevant und weite Türöffnungen ermöglichen ergonomischen Zugang, sowohl zum Werkstück als auch zum Bearbeitungszentrum. Durch modulares Design wird es möglich zwei EBZ zu einer Einheit zu verbinden. Mittig bestückt – via Hallenkran, Gelenkarmroboter oder Linienportal – kann ein komplexes Werkstück beidseitig simultan bearbeiten werden. Die Integration eines Bedienpanels an der Maschine ist ein Novum in dieser Bauart.

S. Wolfram, H. Liebers, C. Mogel, Wolfram Design für Rasoma GmbH

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