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Laparoskopische Zange

Kooperation · Studium · 15. September 2007 · frank.drechsel ·
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Benno Reichard hat eine neuartige Zange für laparoskopische – minimalinvasive – Operationen entwickelt, die das Arbeiten des Chirurgen erleichtern soll. Neu am Entwurf ist die Greif- und Arbeitshaltung.

Die bisher üblichen laparoskopischen Zangen werden vom Operateur oder der Operateurin wie eine Schere bedient. Das bedeutet, dass der Daumen zum Arbeiten mit der Zange abgeknickt nach unten gedrückt wird und sich dadurch die Hauptarbeitsrichtung des Werkzeuges neben der Achse des Unterarmes befindet.

Und das ist nach Ansicht des Designingenieurs ergonomisch ungünstig und erschwert das Operieren. Bei der an der TU Dresden entwickelten OP-Zange folgt der Griff der natürlichen Arbeitsbewegung der Hand. Das Instrument ist so konstruiert, dass der Daumen in seiner natürlichen Position nach vorne bewegt wird, um die Zange zu bedienen. Dabei umschließen zwei Finger die OP-Lanze, sodass das dünne Instrumentenrohr fast automatisch die Verlängerung des Arms des Chirurgen bildet. Damit ist ein Produkt entstanden, dass dem Arzt die Arbeit körperlich erleichert und damit zur Sicherheit im OP beiträgt.

Bearbeiter: Benno Reichard

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