{"id":9418,"date":"2023-06-27T08:52:02","date_gmt":"2023-06-27T07:52:02","guid":{"rendered":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=9418"},"modified":"2023-07-03T14:27:16","modified_gmt":"2023-07-03T13:27:16","slug":"konzeptpraesentation-produkt-service-systeme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/konzeptpraesentation-produkt-service-systeme\/","title":{"rendered":"Konzeptpr\u00e4sentation Produkt-Service-Systeme"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Immer mehr Menschen denken umweltbewusst und legen Wert darauf, <strong>regional <\/strong>und <strong>saisonal <\/strong>einzukaufen, um ressourcen- und CO2-intensive Produktions- und Lieferketten zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Region Dresden gibt es viele Landwirte, die relativ kleine und \u00fcber das Jahr stark schwankende Mengen an regionalen Lebensmitteln erzeugen. Die gro\u00dfe Herausforderung besteht darin, ihre Produkte erfolgreich zu vermarkten und eine effiziente Logistikkette aufzubauen. Eine solche Logistikkette muss hohen Anforderungen im Hinblick auf Klimaneutralit\u00e4t, die Etablierung nachhaltiger Prozesse sowie eine gestiegene Erwartungshaltung der Kunden gerecht werden. Smarte Vertriebs- und Transportkonzepte sind daher essentiell.<\/p>\n\n\n\n<p>Die aktuell etablierten Vermarktungsstrukturen f\u00fcr regionale Produkte in Dresden \u2013 zum Beispiel einzelne Biosuperm\u00e4rkte, die Wochenm\u00e4rkte oder auch die Marktschw\u00e4rmereien des gleichnamigen Start Ups \u2013 erreichen infolge ihrer r\u00e4umlichen beziehungsweise zeitlich beschr\u00e4nkten \u00d6ffnungszeiten nur eine bestimmte Gruppe von Konsumenten. Aufgrund ihrer individuellen Lebensgewohnheiten und Tagesabl\u00e4ufe haben bisher l\u00e4ngst nicht alle potenziell an tagfrischen, regionalen Lebensmitteln interessierten Bev\u00f6lkerungsgruppen der Stadt gleicherma\u00dfen Zugang zu diesen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"1333\" height=\"750\" src=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9421\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32.jpg 1333w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32-250x141.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32-500x281.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32-768x432.jpg 768w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32-300x169.jpg 300w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-32-750x422.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1333px) 100vw, 1333px\" \/><figcaption>Standortkarte der Mensen Dresden in Relation zu den Ballungsorten potentieller Nutzender f\u00fcr ein mobiles oder extensives Mensakonzept.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Diesen Problemen widmen sich die Studierenden des Technischen Designs im Rahmen der Lehrveranstaltung <em>Design von Produkt-Service-Systemen<\/em>. Diese findet nach dem Prinzip des <em>Flipped Classroom<\/em> statt. Das bedeutet, dass die Studierenden jede Woche eine Hausaufgabe bekommen, die in der Folgewoche diskutiert wird. Dazu gliedert sich die Lehrveranstaltung in zwei Bereiche. Der Theorieteil zu <em>Produkt-Service-Systemen<\/em> (PSS) findet unter der Leitung von Matthias Willner (Head of User Experience Design bei <em>Dr\u00e4ger Safety<\/em>) statt. Inhaltlich-methodisch unterst\u00fctzt wird Matthias Willner zus\u00e4tzlich von Andrea Augsten (Head of Design &amp; Innovation des <em>BMZ digilab<\/em> f\u00fcr die <em>Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit, GIZ<\/em>). Im Praxisteil der Lehrveranstaltung teilten sich die Studierenden in vier Gruppen auf, in denen sie sich mit unterschiedlichen Szenarien zu Foodhubs f\u00fcr den Ballungsraum Dresden befassen und f\u00fcr diese potentielle PSS entwickeln sollen. Diese Arbeit wurde in vier Phasen, sogenannte Meilensteine, unterteilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im ersten Schritt, der Analyse, haben sich die Gruppen mit den Themenschwerpunkten des Marktes und der Marktteilnehmer auseinandergesetzt. Dazu wurden Produzierende, Konsumierende, Stakeholder, der Markt selbst, die kreislauff\u00e4higen Verpackungs- und Lagerkonzepte sowie die aktuellen Trends in der Ern\u00e4hrung und der landwirtschaftlichen Erzeugung unter die Lupe genommen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"1333\" height=\"749\" src=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9423\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage.jpg 1333w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage-250x140.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage-500x281.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage-768x432.jpg 768w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage-300x169.jpg 300w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Umfrage-750x421.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1333px) 100vw, 1333px\" \/><figcaption>Innovative Befragungsmethode \u00fcber die App &#8222;Jodel&#8220; um neue Vertriebswege in Heim und Communitygarten zu erschlie\u00dfen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der zweite Meilenstein, die Konzeptpr\u00e4sentation, verlangt von den Studierenden, Einblicke in zwei Konzepte zu geben und diese innerhalb der folgenden drei Ans\u00e4tze zu verorten:<\/p>\n\n\n\n<p>1. B2C: Business to Customer-Ans\u00e4tze, die auf der Bereitstellung frischer und unverarbeiteter Lebensmittel basieren, die im wechselnden Angebot und an potentiell wechselnden Standorten angeboten werden k\u00f6nnen, zum Beispiel in einem Stadtquartier, wie dem alten Leipziger Bahnhof.<\/p>\n\n\n\n<p>2. B2B: Business to Business-Ans\u00e4tze mit Bezug zu Gro\u00dfk\u00fcchen und -Gastronomie f\u00fcr den Mittagsbetrieb, wie dem st\u00e4dtischen Krankenhaus, dem Rathaus, der Enso oder Kinderg\u00e4rten. Ein inhaltlicher Fokus soll dabei auf der Logistik f\u00fcr derart viele Nutzende mit unterschiedlichen Anforderungen liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>3. B2B: Business to Business-Ans\u00e4tze mit Bezug zum Dresdner Studentenwerk und dessen Peripherie an Mensen. Dabei sollen\/sollten auch Optionen, den Status Quo sinnvoll zu erweitern, gegeben werden. Diese Optionen beinhalten zum Beispiel den Standort, ein m\u00f6gliches Abendangebot, Kochboxen zum zuhause kochen und weitere.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"1150\" height=\"869\" src=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9425\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1.jpg 1150w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1-250x189.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1-500x378.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1-768x580.jpg 768w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1-300x227.jpg 300w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Frame-171-1-750x567.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1150px) 100vw, 1150px\" \/><figcaption>erste Gegen\u00fcberstellung f\u00fcr ein Catering- und Lieferkonzept speziell f\u00fcr staatliche Kinderg\u00e4rten im Innenstadtbereich<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Den dritten Meilenstein markiert die Auswahl eines dieser jeweiligen Konzepte, welches dann die Grundlage der intensiven weiteren Arbeit bildet. Diese Ausarbeitung umfasst 1.) eine PSS-Map mit allen Wegen, Interaktionspunkten und der gesamten Infrastruktur, 2.) eine Pfaddarstellung , 3.) eine Visualisierung des Konzepts innerhalb des Szenarios sowie 4.) ein Businessmodell. Letzteres enth\u00e4lt idealerweise das Wertangebot, m\u00f6gliche Kooperationspartner, die Kundenbeziehung sowie Vertriebsmodelle.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"1333\" height=\"749\" src=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-9426\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13.jpg 1333w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13-250x140.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13-500x281.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13-768x432.jpg 768w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13-300x169.jpg 300w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/PSS-SoSe23-Konzept-13-750x421.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1333px) 100vw, 1333px\" \/><figcaption>Zwischenentwurf einer Systemmap f\u00fcr neue Vertriebswege f\u00fcr den Heimgarten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Abschlusspr\u00e4sentation bildet den vierten Meilenstein und findet am 13.07.2023 im Kulturpalast als Live-Event statt. Die Pr\u00e4sentationen gliedern sich in die im Wissenschaftsforum COSMO befindliche Ausstellung zum Themenschwerpunkt der Nachhaltigkeit ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Menschen denken umweltbewusst und legen Wert darauf, regional und saisonal einzukaufen, um ressourcen- und CO2-intensive Produktions- und Lieferketten zu vermeiden. Auch in der Region Dresden gibt es viele Landwirte, die relativ kleine und \u00fcber das Jahr stark schwankende Mengen an regionalen Lebensmitteln erzeugen. 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