{"id":7409,"date":"2017-03-17T16:49:13","date_gmt":"2017-03-17T15:49:13","guid":{"rendered":"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=7409"},"modified":"2017-03-17T16:53:20","modified_gmt":"2017-03-17T15:53:20","slug":"teil-2-springschool-smartwork-ergebnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/teil-2-springschool-smartwork-ergebnisse\/","title":{"rendered":"Teil 2 Springschool &#8222;smart@work&#8220;: Ergebnisse"},"content":{"rendered":"<p>Am letzten Tag der einw\u00f6chigem Springschool &#8222;smart@work&#8220; fanden die Abschlusspr\u00e4sentationen der Gruppenarbeiten im Makerspace statt.<\/p>\n<p>Die Gruppe &#8222;Office Spaces&#8220; befasste sich mit ger\u00e4te\u00fcbergreifender Interaktion im B\u00fcrokontext. Drei Szenarios (Meeting-Raum, Eingangsportal und B\u00fcroraum) wurden beispielhaft untersucht. Das vorgestellte Konzept basiert auf Personenerkennung der jeweiligen R\u00e4ume und automatisierter Ger\u00e4tefreigabe und -vorschl\u00e4ge der jeweiligen Ger\u00e4te. Die &#8222;Private Control&#8220;-Funktion kann bei sensiblen Inhalten zum automatisiertem Ausblenden f\u00fchren, sobald nicht-autorisierte Personen den Raum betreten. In der anschlie\u00dfenden Diskussion wurde vor allem die aufgegebene Freiheit im Arbeitskontext diskutiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0450.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0450\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0450.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dei Gruppe &#8222;Modular Factories&#8220; verfolgte einen abstrakteren Ansatz. Das Szenario vieler kleiner Fabriken in einer Stadt, anstatt einer gro\u00dfen am Stadtrand, wurde durchgespielt. Wie kann das implizierte Wissen von Mama Gisela beim Kochen einer Tomatensuppe mit Technologie aufgenommen und auf einen &#8222;digital Twin&#8220; \u00fcbertragen werden, sodass diese Suppe in der eigenen Mini-Fabrik hergestellt werden kann? Mit dem &#8222;digital twin&#8220; k\u00f6nnte weiter experimentiert und beispielsweise \u00f6konomisch optimiert werden, ohne dass der Geschmack einbu\u00dft. Durchg\u00e4ngiges Thema war hier das Prinzip der Positiv-und Negativformen, welche das implizierte und kopierte Wissen darstellten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0497.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0497\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0497.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die dritte Gruppe &#8222;Control Rooms&#8220; wurde konkreter. Im Vordergrund stand hier die zu erh\u00f6hende Kommunikation von Mitarbeitern in Kontrollr\u00e4umen von Fabrikanlagen und das Entsch\u00e4rfen von Stresssituationen bei Fehlermeldungen, was zu h\u00f6herer Zufriedenheit bei Mitarbeitern f\u00fchren soll. Im Vordergrund des Entwurfs stand das pyramidenf\u00f6rmige Tangible, welches die MitarbeiterInnen mit sich tragen und im Falle von Fehlermeldungen einfache Signale geben, welche Entscheidungsprozesse auf Seiten der MitarbeiterInnen erleichtern k\u00f6nnen. Das Tangible wird mit der jeweiligen Seite (fehlerhafte Anlage) auf den Tabletop-Computer gelegt. Auf dem gro\u00dfen Screen wird anschlie\u00dfend eine \u00dcbersicht m\u00f6glicher einzuleitenden Schritte dargestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0596.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0596\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0596.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0618.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0618\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0618.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die vierte und letzte Gruppe &#8222;Mobile Industries&#8220; erarbeitete in der Woche das Bubble-Konzept. Das Wohlbefinden der ArbeiterIn stand im Mittelpunkt des Entwurfs, vor allem im Hinblick auf Nachwuchsmangel in Branchen wie Landwirtschaft oder Bau. Zuk\u00fcnftige Technologie soll hier den physiologischen, psychologischen Zustand, sowie Arbeitsbelastung der ArbeiterIn erfassen. Mithilfe Augmented Reality-Brillen, welche alle Besch\u00e4ftigten tragen, werden Blasen um die Nutzer herum generiert, welche je nach Perspektive unterschiedliche Informationen aufweisen. Der Nutzer selbst sieht aus der inneren Perspektive verschiedene Informationen, wie Daten zum Arbeitsprozess, m\u00f6gliche Werkzeug-Funktionen und den Gesundheitszustand. Auch m\u00f6gliche Umwelteinfl\u00fcsse k\u00f6nnen reguliert werden, wie Dimmung des Lichts oder L\u00e4rmd\u00e4mpfung. Von Au\u00dfen k\u00f6nnen MitarbeiterInnen den Gesundheitsstatus des Kollegen\/der Kollegin ablesen und im Falle von Stress durch zu hoher Arbeitsbelastung Hilfe anbieten. Bei einer Teamarbeit k\u00f6nnen die Blasen sich verbinden, wie auf dem Foto dargestellt. Interessant ist auch der Ansatz, dass die Maschine selbst auf diesen Gesundheitszustand reagieren kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0681.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0681\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0681.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0730.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0730\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0730.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir sind froh Teil dieser Springschool gewesen zu sein und widmen uns jetzt erfrischt und mit viel Input wieder dem Alltagsgesch\u00e4ft. Mehr zur Springschool erfahrt ihr <a href=\"https:\/\/smartatwork.org\/\">hier<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0794.jpg\"><img loading=\"lazy\" alt=\"1A1A0794\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1A1A0794.jpg\" width=\"5760\" height=\"3840\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am letzten Tag der einw\u00f6chigem Springschool &#8222;smart@work&#8220; fanden die Abschlusspr\u00e4sentationen der Gruppenarbeiten im Makerspace statt. Die Gruppe &#8222;Office Spaces&#8220; befasste sich mit ger\u00e4te\u00fcbergreifender Interaktion im B\u00fcrokontext. Drei Szenarios (Meeting-Raum, Eingangsportal und B\u00fcroraum) wurden beispielhaft untersucht. Das vorgestellte Konzept basiert auf Personenerkennung der jeweiligen R\u00e4ume und automatisierter Ger\u00e4tefreigabe und -vorschl\u00e4ge der jeweiligen Ger\u00e4te. 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