{"id":6187,"date":"2015-05-04T15:40:10","date_gmt":"2015-05-04T14:40:10","guid":{"rendered":"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=6187"},"modified":"2016-11-30T14:02:12","modified_gmt":"2016-11-30T13:02:12","slug":"design-und-verantwortung-ein-rueckblick-auf-die-diesjaehrige-agd-tagung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/design-und-verantwortung-ein-rueckblick-auf-die-diesjaehrige-agd-tagung\/","title":{"rendered":"Design und Verantwortung &#8211; Ein R\u00fcckblick auf die diesj\u00e4hrige AGD-Tagung"},"content":{"rendered":"<p>Wenn nicht wir, wer dann?<\/p>\n<p>Unter diesem Motto fand in den Geb\u00e4uden der Deutschen Werkst\u00e4tten Hellerau die j\u00e4hrliche &#8222;Agenda Design&#8220; der AGD zum Thema \u201cDesign und Verantwortung\u201d statt.<\/p>\n<p>In einer Zeit in der wirtschaftliches Wachstum als Zauberformel zur L\u00f6sung all unserer Probleme gehandelt wird, werden immer mehr Stimmen laut, ob dies der einzig richtige Weg sein kann. Themen wie soziales, verantwortungsvolles und \u00f6kologisches Wirtschaften r\u00fccken immer mehr in den Fokus der Designforschung. Ideen und Konzepte rund um Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln halten Einzug in die Designpraxis.<\/p>\n<p>Zum Auftakt des 3-j\u00e4hrigen Themenkomplexes &#8222;Design und Verantwortung&#8220;, widmet sich die Agenda Design in diesem Jahr dem Schwerpunkt &#8222;Verantwortung sich selbst gegen\u00fcber&#8220;.<\/p>\n<p>Dazu wurden vom Designer Verband am zweiten Tagungstag vier Redner mit den unterschiedlichsten Hintergr\u00fcnden eingeladen. Diese zeigten eine \u00fcberraschende Diversit\u00e4t in der Auseinandersetzung mit dem Thema Verantwortung. Ein spirituelles, nachhaltiges Leben zu f\u00fchren, sich die richtigen Kunden zu suchen und \u201cBitte\u201d, \u201cDanke\u201d und \u201cEntschuldigung\u201d in den Wortschatz zu integrieren, ist ein Ansatz, welcher von dem Unternehmensberater Prof. Dr. Jan Teunen vertreten wurde. Autor Holm Friebe hat einen gegens\u00e4tzlichen Ansatz und meint man solle das System nach dem Prinzip \u201cGaming the System\u201d mit den eigenen Waffen schlagen. Auch solle man Gemeinschaft und Gesellschaft nicht verwechseln, denn kleine gemeinschaftliche Kommunen lassen sich nicht hochskalieren und auf die Gesellschaft anwenden. Die Philosophin Manja Unger-B\u00fctter und der Medientheoretiker Soenke Zehle hielten sich mit klaren Handlungsanweisungen zur\u00fcck und diskutierten auf einer technikphilosophischen Ebene \u00fcber die Beziehung zwischen Designern und ihrer Umwelt. Zehle appelliert in der Diskussion dann an die Designausbildung, welche die Designer von morgen auf das Denken in Systemen vorbereiten m\u00fcsste.<\/p>\n<p>(F\u00fcr alle, die die vollst\u00e4ndige Zusammenfassung der Konferenz lesen m\u00f6chten: http:\/\/bit.ly\/1O7p3Nf)<\/p>\n<p>&#8222;Wenn nicht wir, wer dann?&#8220;, ist auch als Aufruf an alle Studierenden zu verstehen. Was kann ich als Individuum, als Student, als Designer in Dresden f\u00fcr Verantwortung \u00fcbernehmen? Die Revolution beginnt bekanntlich im Kopf. F\u00fcr weitere Denkans\u00e4tze und Strategiema\u00dfnahmen sei hier eine Buchempfehlung ausgesprochen: Florian Pfeiffers \u201cTo Do: Die Rolle der Gestaltung in einer ver\u00e4nderten Welt\u201d ist laut Pfeiffer \u201cein Werkzeug f\u00fcr alle, die als Designer die Welt ver\u00e4ndern wollen.\u201d\u00a0\u00a0<a href=\"http:\/\/bit.ly\/1JbjCX0\">http:\/\/bit.ly\/1JbjCX0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn nicht wir, wer dann? Unter diesem Motto fand in den Geb\u00e4uden der Deutschen Werkst\u00e4tten Hellerau die j\u00e4hrliche &#8222;Agenda Design&#8220; der AGD zum Thema \u201cDesign und Verantwortung\u201d statt. 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