{"id":5574,"date":"2013-11-08T16:29:21","date_gmt":"2013-11-08T15:29:21","guid":{"rendered":"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=5574"},"modified":"2013-11-14T14:31:16","modified_gmt":"2013-11-14T13:31:16","slug":"dokumentation-vom-cad-modell-zum-finished-praesentationsmodell-teil-iii-der-modellbau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/dokumentation-vom-cad-modell-zum-finished-praesentationsmodell-teil-iii-der-modellbau\/","title":{"rendered":"Dokumentation: Vom CAD-Modell zum finished Pr\u00e4sentationsmodell (Teil III \u2013 Der Modellbau)"},"content":{"rendered":"<p>Die Agritechnica r\u00fcckt immer n\u00e4her, schon morgen wird Christoph Philipp Schreibers Modell eines Wendem\u00e4hdreschers mit Klappschneidwerk vor 1000 Besuchern auf der Konferenz zur Weltweit gr\u00f6\u00dften Messe f\u00fcr Landtechnik pr\u00e4sentiert. Bevor es aber soweit ist, erfahrt ihr in Teil III unserer Dokureihe, wie der Modellbau voran ging, und wie man so ein Modell \u00fcberhaupt h\u00e4ndisch auf die Beine stellt. Das Material der Wahl im industriellen Modellbau ist meist Ureol. Das Allheilmittel besteht aus einem PU-Harz, dem \u00fcblicherweise noch ein F\u00fcllmittel beigegeben wird. Die Bearbeitbarkeit des Werkstoffes ist hervorragend, weshalb man ihm auch den Spitznamen &#8222;k\u00fcnstliches Lindenholz&#8220; gibt. Nur, dass man beim Ureol keine Faserrichtung beachten braucht. Doch mit dem Material ist es noch nicht getan, was man beim Modellbau vor allem braucht, ist Kreativit\u00e4t, und den Mut, etwas auszuprobieren oder von einer bereits gew\u00e4hlten L\u00f6sung noch einmal umzudenken. Hilfreich ist dabei nat\u00fcrlich ein erfahrener Modellbauer, und da k\u00f6nnen wir uns wirklich nicht beschweren. Michael Dietrich ist unser Mann in der Werkstatt, der f\u00fcr alles eine Idee, und f\u00fcr jede Idee noch mal verschiedenste Wege zur Umsetzung parat hat.<\/p>\n<p>Ein Gl\u00fcck f\u00fcr alle Beteiligten, denn es mussten viele Umwege gefunden werden. Das fing schon beim Grundk\u00f6rper des M\u00e4hdreschers an:<\/p>\n<blockquote><p>Eine der Hauptfragen zu Beginn war die der Materialit\u00e4t. Bei dem geplanten Ma\u00dfstab von 1:10 w\u00e4re ein Ureol-Vollteil einfach zu schwer geworden. Vergleicht man den bekannten <a href=\"http:\/\/www.zwomp.de\/2010\/02\/09\/einsteiger-christian-mogel\/\" target=\"_blank\">Radlader von Christian Mogel<\/a>, der etwas kleiner ist, vermutet man bei einem Anhebeversuch, er w\u00e4re am darunter liegenden Tisch verschraubt. Es geht aber nicht nur um den Transport. Auch die Belastung des eigenen Fahrwerkes ist zu bedenken. Am Ende ist es ein Modell aus einer Vielzahl von Materialkomponenten geworden. Das Schneidwerk \u00a0wurde aus 1-2mm starken Aluminiumblechen ausgelasert um dann im Nachgang abgekantet, hartgel\u00f6tet und verschraubt zu werden. Vor allem das L\u00f6ten des Aluminiums war eine ungemein anstrengende Aufgabe, denn die direkt mit Luftkontakt auftretende Oxidschicht des fl\u00fcssigen Aluminiumlots erschwert die die Verbindung mit dem Blech. Also entstand das Klapptschneidwer fast wie im Original vollst\u00e4ndig aus Metall! Bei einer Schneidwerksbreite von 1800mm und einem mittig gelagertem Drehgelenk welches ein gro\u00dfes Moment aufnimmt, eine unumg\u00e4ngliche Materialentscheidung und allein schon im unlackierten Zustand ein Hingucker!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_4009zg.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5584\" alt=\"IMG_4009zg\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_4009zg-500x295.jpg\" width=\"500\" height=\"295\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_4009zg-500x295.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_4009zg-250x147.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_4009zg.jpg 674w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131011_160736.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5577\" alt=\"20131011_160736\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131011_160736-500x375.jpg\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131011_160736-500x375.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131011_160736-250x187.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Grundk\u00f6rper ist, wie schon erw\u00e4hnt, nicht vollst\u00e4ndig aus Ureol gefertigt worden. Zwischen zwei W\u00e4nden aus 2mm gelasertem Alublech wurden ausgeschnittene Ureolbl\u00f6cke so angeordnet, dass sie das Volumen vollst\u00e4ndig abschlie\u00dfen, aber im Zentrum einen Hohlraum bilden. Beim planen der Laserteile war eine vorausschauende Planung der weiteren Anbauoptionen f\u00fcr die im Nachgang erstellten Teile vom Rapid Prototyping unerl\u00e4sslich. hierf\u00fcr wurde ein Lochraster mit 2mm Bohrungen vorgesehen, welche, wenn sie gebraucht werden w\u00fcrden, als Zentrierung f\u00fcr das Aufbohren dienen sollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131017_105758.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5576\" alt=\"20131017_105758\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131017_105758-500x375.jpg\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131017_105758-500x375.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131017_105758-250x187.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130924_160103.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5585\" alt=\"20130924_160103\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130924_160103-450x600.jpg\" width=\"450\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130924_160103-450x600.jpg 450w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20130924_160103-250x333.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131001_132835.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5578\" alt=\"20131001_132835\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131001_132835-500x375.jpg\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131001_132835-500x375.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20131001_132835-250x187.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber der Modellbau endet nicht nur beim Modell an sich:<\/p>\n<blockquote><p>Ein Modell mit derartigen Funktionselementen will auf der Agritechnica schon angemessen und zum Modell passend pr\u00e4sentiert werden. Es sollte m\u00f6glichst selbsterkl\u00e4rend dastehen und sich selbst beschreiben k\u00f6nnen. Dass bei uns noch eine Funktionsanimation (dazu im n\u00e4chsten Artikel mehr ) im Hintergrund auf einem Bildschirm laufen wird, ist nicht immer der Fall. somit war auch die Pr\u00e4sentationsfl\u00e4che\/Aufstellfl\u00e4che des Modells ein zuss\u00e4tzlicher Aspekt , den Frank Drechsel fuchsig gel\u00f6st hat, indem er die extra gefertigte Transportbox\u00a0 (ein wertvolles Modell sollte m\u00f6glichst sicher transportiert werden k\u00f6nnen) als Standelement des Pr\u00e4sentationstisches integrierte. Mit Schneidplotts als Beschriftung versehen, eine sehr ansehnliche Vollendung des Gesamtbildes. Daumen hoch!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_40092.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5582\" alt=\"IMG_4009\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_40092-e1383923369257-500x375.jpg\" width=\"500\" height=\"375\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_40092-e1383923369257-500x375.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_40092-e1383923369257-250x187.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_40092-e1383923369257.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Endergebnis gibt es dann im n\u00e4chsten Beitrag zusammen mit der Animation zu bestaunen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Agritechnica r\u00fcckt immer n\u00e4her, schon morgen wird Christoph Philipp Schreibers Modell eines Wendem\u00e4hdreschers mit Klappschneidwerk vor 1000 Besuchern auf der Konferenz zur Weltweit gr\u00f6\u00dften Messe f\u00fcr Landtechnik pr\u00e4sentiert. Bevor es aber soweit ist, erfahrt ihr in Teil III unserer Dokureihe, wie der Modellbau voran ging, und wie man so ein Modell \u00fcberhaupt h\u00e4ndisch auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5,4,6],"tags":[316,321,322,315,186,214,324,325,326],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5574"}],"collection":[{"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5574"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5627,"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5574\/revisions\/5627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}