{"id":5534,"date":"2013-11-05T09:49:21","date_gmt":"2013-11-05T08:49:21","guid":{"rendered":"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=5534"},"modified":"2013-11-05T13:09:58","modified_gmt":"2013-11-05T12:09:58","slug":"dokumentation-vom-cad-modell-zum-finished-praesentationsmodell-teil-i-das-cad-modell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/dokumentation-vom-cad-modell-zum-finished-praesentationsmodell-teil-i-das-cad-modell\/","title":{"rendered":"Dokumentation: Vom CAD-Modell zum finished Pr\u00e4sentationsmodell (Teil I &#8211; Das CAD-Modell)"},"content":{"rendered":"<p>Eindrucksvolle Renderings, die im Rahmen einer Projektarbeit (zum Beispiel Diplomarbeit) entstehen, sind oft eine kleine Mogelpackung. Wir wollen diese Woche Christoph Philipp Schreiber beim Modellbau zu seiner Diplomarbeit mit dem Titel \u00bb<a title=\"Venum \u2013 Wendem\u00e4hdrescherkonzept mit 18 Meter breitem Klappschneidwerk und Doppelkabine\" href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/venum-wendemahdrescherkonzept-mit-18-meter-breitem-klappschneidwerk-und-doppelkabine\/\" target=\"_blank\">Venum &#8211; Wendem\u00e4hdrescher Konzept mit 18 Meter breitem Klappschneidwerk und Doppelkabine\u00ab<\/a> begleiten und gleichzeitig aufzeigen, was alles hinter einem hochwertig gefertigten Modell steht, denn das wird oftmals untersch\u00e4tzt. In Teil I dieser kleinen Dokureihe soll es um die Kniffe und Schwerpunkte des CAD Modells gehen, welches ben\u00f6tigt wird, um ein qualitativ hochwertiges physisches Modell umzusetzen. Teil II befasst sich mit dem <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rapid_Prototyping\" target=\"_blank\">Rapid Prototyping<\/a>-Verfahren und in Teil III liegt der Schwerpunkt auf dem klassischen Modellbauaspekt des Projekts. Das Ergebnis wird auf der <a href=\"http:\/\/www.agritechnica.com\" target=\"_blank\">Agritechnica<\/a> pr\u00e4sentiert, wo es sich wortw\u00f6rtlich mit den \u00bbGro\u00dfen\u00ab messen muss.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot089.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5548\" alt=\"ScreenShot089\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot089-500x280.jpg\" width=\"500\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot089-500x280.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot089-250x140.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot089-400x225.jpg 400w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot089.jpg 1919w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5547\" alt=\"ScreenShot071\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot071-500x270.jpg\" width=\"500\" height=\"270\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot071-500x270.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot071-250x135.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/ScreenShot071.jpg 1245w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<blockquote><p>CAD Modelle im Rahmen einer Diplomarbeit mit funktionalem Schwerpunkt, wie mein M\u00e4hdrescher, sind formal oft nicht bis ins letzte Detail ausgeformt. F\u00fcr eine schnelle Animation oder ein aussagekr\u00e4ftiges Rendering k\u00f6nnen eben diese mit Fragezeichen versehenen Stellen durch eine g\u00fcnstige Perspektive oder eine Nachbearbeitung in Photoshop ganz einfach aus dem Fokus des Betrachters ger\u00fcckt werden. Meist sind es auch nicht die Hauptfl\u00e4chen, bei denen es klemmt. Vielmehr sich durchdringende Formteile oder undefiniert auslaufende Fl\u00e4chenelemente. Im Rendering spielt man so lang mit dem Licht, bis besagte Stelle einfach vom Schlagschatten benachbarter Elemente verdeckt wird. In der Realit\u00e4t jedoch lassen sich zwei physisch vorhandene Bauteile nicht ohne weiteres Zutuen durchdringen und unausgef\u00fcllte L\u00fccken in der H\u00fclle nicht einfach wegstempeln. F\u00fcr ein physisches Modell braucht es ein bis ins letzte Detail durchdachtes CAD Modell, ganz egal ob die Daten im Nachgang zum Modellbauer oder ins Rapid Prototyping gehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Unter der Pr\u00e4misse, m\u00f6glichst viele Teile im h\u00e4ndischen Modellbau herstellen zu k\u00f6nnen und au\u00dferdem die hohe Genauigkeit f\u00fcr das Rapid Prototyping Verfahren zu gew\u00e4hrleisten, wurde das CAD Modell von Christoph komplett neu aufgebaut. Als Software kam hier Solidworks zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass alle Anschlussma\u00dfe direkt aus dem Programm \u00fcbernommen werden k\u00f6nnen. Um ein Paar Zahlen zu nennen, die die Dimension eines solchen Projekts aufzeigen: Das Modell basiert auf 483 Skizzen aus denen mit 821 eingesetzten Features der Stand erzeugt wurde, der hier zu sehen ist. Das Schneidwerk nicht mit einbezogen. 140 Arbeitsstunden sind in die detaillierte CAD Modellierung geflossen. Wie so eine Stundenzahl zusammen kommt? Beim Modellbau tun sich oft viele neue Baustellen auf, die man nicht vorhersehen konnte, vor allem die Anschlussl\u00f6sungen der einzelnen Komponenten und der m\u00f6glichst einfache und zweckerf\u00fcllende Aufbau erfordern nochmals eine Menge Denkaufwand und Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-041.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5553\" alt=\"CAD Stand 04\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-041-500x350.jpg\" width=\"500\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-041-500x350.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-041-250x175.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-041.jpg 1288w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-031.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5552\" alt=\"CAD Stand 03\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-031-500x318.jpg\" width=\"500\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-031-500x318.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-031-250x159.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-031.jpg 1416w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-011.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-large wp-image-5550\" alt=\"CAD Stand 01\" src=\"http:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-011-500x317.jpg\" width=\"500\" height=\"317\" srcset=\"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-011-500x317.jpg 500w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-011-250x158.jpg 250w, https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/wp-content\/uploads\/CAD-Stand-011.jpg 1284w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Christoph, haben sich die vielen langen N\u00e4chte im B\u00fcro gelohnt?<\/p>\n<blockquote><p>Ja, denn nat\u00fcrlich bleibt der CAD stand der Diplomarbeit nicht der selbe. Das ganze Modell wurde von Grund auf neu gebaut und dann am Ende dank der gro\u00dfen Motivation den eigenen Entwurf umzusetzen noch eine Menge an Details geschaffen: eine Sicke hier, eine Rippe da\u2026<\/p><\/blockquote>\n<p>Dinge f\u00fcr die w\u00e4hrend der Bearbeitung im Rahmen der Diplomarbeit meist keine Zeit mehr bleibt. Das ist auch etwas sehr erf\u00fcllendes, ein Projekt noch einmal gezielt aufarbeiten und mit Details erg\u00e4nzen zu k\u00f6nnen. Wir sind gespannt wie sich das am Modell manifestiert! Morgen folgt Teil II mit Schwerpunkt auf Rapid Prototyping, es bleibt spannend!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eindrucksvolle Renderings, die im Rahmen einer Projektarbeit (zum Beispiel Diplomarbeit) entstehen, sind oft eine kleine Mogelpackung. 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