{"id":5305,"date":"2013-10-15T12:00:05","date_gmt":"2013-10-15T11:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/technischesdesign.wcms-file3.tu-dresden.de\/blog\/?p=5305"},"modified":"2013-10-15T13:47:36","modified_gmt":"2013-10-15T12:47:36","slug":"the-4th-dimension-printing-goes-4d-with-self-assembly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/the-4th-dimension-printing-goes-4d-with-self-assembly\/","title":{"rendered":"Die 4. Dimension \u2013 Printing goes 4D with self-assembly"},"content":{"rendered":"<p>4D-Druck? Ganz richtig, die vierte Dimension ist im Druck angekommen, aber wovon ist hier eigentlich genau die Rede? Es geht um ein relativ neues Entwicklungsfeld welches sich damit besch\u00e4ftigt, 3D-Gebilde so zu drucken, dass durch Spannungen im Material automatisch bestimmte Bewegungsvorg\u00e4nge und Formierungen stattfinden k\u00f6nnen. Dabei steht die vierte Dimension nicht unbedingt nur f\u00fcr Zeit, wie man jetzt vermuten k\u00f6nnte, sondern auch f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Einflussfaktoren welche die Verformungen \u00fcber diesen Zeitraum ausl\u00f6sen, wie z.B: Lichteinfall, Temperaturunterschiede, Feuchtigkeit oder physikalische Kr\u00e4fte die wirken. Wie das ganze am Ende aussehen kann zeigt eindrucksvoll das <a href=\"http:\/\/www.selfassemblylab.net\/index.php\" target=\"_blank\">Self-Assembly Lab des MIT<\/a>:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/player.vimeo.com\/video\/59918368\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/player.vimeo.com\/video\/64926672\" width=\"500\" height=\"281\" frameborder=\"0\" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>F\u00fcr Schlagzeilen hat der Fachbereich erst k\u00fcrzlich gesorgt, als diversen Universit\u00e4ten (<span>University of Pittsburgh, Harvard School of Engineering and Applied Sciences, University of Illinois) F\u00f6rderung f\u00fcr die Forschung am Projekt durch das United States Army Research Office genehmigt wurde. Was macht die Technologie <\/span><span>so interessant <\/span><span><span> <\/span><span><span>\u2013 auch unabh\u00e4ngig von milit\u00e4rischem Einsatz, dessen Bewertung wir hier au\u00dfen vor lassen wollen<\/span><\/span>?<\/span><\/p>\n<p><span>F\u00fcr das Milit\u00e4r der Vereinigten Staaten spielt es vor allem in der Entwicklung adaptiver Oberfl\u00e4chen eine gro\u00dfe Rolle:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span>PITTSBURGH<\/span><strong> <\/strong><span>(September 30, 2013) \u2026 Imagine an automobile coating that changes its structure to adapt to a humid environment or a salt-covered road, better protecting the car from corrosion. Or consider a soldier\u2019s uniform that could alter its own camouflage or more effectively protect against poison gas or shrapnel upon contact.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span>Man stelle sich eine Versiegelung f\u00fcr Automobile vor, welche ihre Struktur einer feuchten Umgebung oder einer mit Sand bedeckten Stra\u00dfe anpassen kann, um das mobile Gef\u00e4hrt vor Rost und anderen Sch\u00e4den zu Sch\u00fctzen. Auch die Uniformen von Soldaten sollen sich bei Beschuss effektiv an die Gefahrensituation anpassen, um besseren Schutz zu bieten. Der selbstst\u00e4ndige Aufbau ist also nur der Anfang, es geht hier um durch Umgebungsbedingungen gesteuerte dynamische Materialver\u00e4nderungen.<\/span><\/p>\n<p><span>Welche Anwendungsfelder das Verfahren f\u00fcr die Industrie und die kommerzielle Produktion bieten kann, l\u00e4sst sich unschwer erahnen: Oberfl\u00e4chen und Stoffe, die bei Licht ihre Farbe \u00e4ndern, bei Temperaturunterschieden ihre Durchl\u00e4ssigkeit variieren oder sich verh\u00e4rten, wenn eine Kraft auf sie wirkt. Tempor\u00e4re H\u00e4user und Br\u00fccken die Flach angeliefert werden und sich aufrichten, indem sie Wasser ausgesetzt werden&#8230; <\/span><\/p>\n<p>Durch das Einsparen von Resourcen wie Energie und Arbeitszeit und die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten bei einfacher oder mehrfacher Verfombarkeit des Materials, tut sich hier ein unheimlich spannendes Entwicklungsfeld auf. Wirklich smarte Oberfl\u00e4chen und Stoffe, gedruckt aus einem 3D-Drucker, aufgespr\u00fcht aus einer Dose, wer wei\u00df was die Zukunft bereit h\u00e4lt?<\/p>\n<p><span>Quellen:<\/span><\/p>\n<p>http:\/\/3dprintingindustry.com\/2013\/10\/08\/funding-explore-develop-4d-printed-materials\/<\/p>\n<p>http:\/\/gizmodo.com\/why-is-the-us-army-investing-in-4d-printing-1442964294<\/p>\n<p>http:\/\/www.engineering.pitt.edu\/News.aspx?id=2147508574<\/p>\n<p>http:\/\/www.selfassemblylab.net\/index.php<\/p>\n<p><span><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4D-Druck? Ganz richtig, die vierte Dimension ist im Druck angekommen, aber wovon ist hier eigentlich genau die Rede? Es geht um ein relativ neues Entwicklungsfeld welches sich damit besch\u00e4ftigt, 3D-Gebilde so zu drucken, dass durch Spannungen im Material automatisch bestimmte Bewegungsvorg\u00e4nge und Formierungen stattfinden k\u00f6nnen. 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