{"id":10462,"date":"2025-05-15T10:00:00","date_gmt":"2025-05-15T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=10462"},"modified":"2025-05-14T13:41:13","modified_gmt":"2025-05-14T12:41:13","slug":"meet-the-team-part-5-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/meet-the-team-part-5-8\/","title":{"rendered":"Meet The Team Part 5-8"},"content":{"rendered":"\n<p>In unserer neuen Reihe \u201aMeet The Team\u2018 stellen sich unsere Mitarbeitenden am td vor. Heute sind es Aline, Benas, Marek und Sebastian:<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 1: Wie gestaltete sich dein bisheriger Werdegang?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aline:<\/strong> Ich habe Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Harz in Wernigerode studiert. F\u00fcr den Master in Psychologie mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie und Mensch-Maschine-Interaktion (HPSTS) bin ich dann nach Dresden gekommen. Dort haben mich die Module Ingenieurpsychologie, Verkehrspsychologie und User Interface Engineering besonders interessiert. Neben meinem Studium habe ich als wissenschaftliche Hilfskraft in den Bereichen Akzeptanz von automatisierten Fahrzeugen (Lehrstuhl Verkehrspsychologie) und von Recyclingkunststoffen (Lehrstuhl Technisches Design) mitgeforscht. Das hat mein Interesse an der Forschung gest\u00e4rkt. In meiner Masterarbeit im Bereich Verkehrspsychologie habe ich mich mit der Kommunikation zwischen Radfahrenden und automatisierten Fahrzeugen im Stadtverkehr besch\u00e4ftigt. Da mich w\u00e4hrend meines gesamten Masterstudiums die Mensch-Maschine-Interaktion begeistert hat, habe ich mich beim Department Speculative Transformation (DST) beworben. Am Lehrstuhl f\u00fcr Technisches Design habe ich im M\u00e4rz 2023 als wissenschaftliche Hilfskraft begonnen. Im August 2023 fing ich dann als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DST zu arbeiten an, welches eng mit dem Technischen Design verkn\u00fcpft ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benas:<\/strong> Ich habe an der TU Dresden im Bachelor Physik und im Master Computational Modeling and Simulation studiert. Mich hat es schon immer interessiert, numerische Methoden in angewandten Forschungsgebieten in einem interdisziplin\u00e4ren Umfeld anzuwenden. So habe ich meine Masterarbeit in Kooperation mit dem td geschrieben. Im Anschluss haben wir uns entschieden, die erfolgreiche Zusammenarbeit zu verl\u00e4ngern, und ich bin seit Oktober 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marek:<\/strong> Ich komme urspr\u00fcnglich aus der Slowakei, aber ich habe Industriedesign im Maschinenbau in Br\u00fcnn (Tschechien) studiert. W\u00e4hrend des Studiums habe ich ein Erasmussemester in Salzburg sowie ein Sommerpraktikum in Hamburg bei einer Branding Agency mit Fokus auf Visualisierung und Verpackung absolviert. Ich habe kurz auch als Freelancer gearbeitet, haupts\u00e4chlich im Bereich Grafik und industrielle robotische Anwendungen. Am Lehrstuhl habe ich verschiedene Facetten ausprobiert, von industrieorientierten Projekten bis zum Prototyping f\u00fcr Forschungspartner und dem Support von Startups. Ich bin seit Februar 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Industriedesigner am td.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sebastian:<\/strong> Wie viele andere Kolleg:innen habe ich Technisches Design in der Vertiefungsrichtung im Maschinenbau hier in Dresden studiert. Schon w\u00e4hrend des Studiums habe ich gemerkt, dass mich die theoretischen Hintergr\u00fcnde dazu wie Design funktioniert besonders interessierten. Am Lehrstuhl habe ich die verschiedenen Facetten beackert &#8211; angefangen bei industrie-orientierten Projekten bis zu theoretischen Modelldiskussionen &#8211; und dabei meinen thematischen Schwerpunkt in der Mensch-Technik-Interaktion immer weiter ausgebaut. Jetzt bin ich Team Lead der gleichnamigen Arbeitsgruppe und gemeinsam mit meinen Kolleg:innen erforschen wir, wie die Gestaltung von Bedieninterfaces unser Zusammenarbeiten mit hochautomatisierten Maschinen, Robotern und virtuellen Welten beeinflusst. Ich bin seit 2013 am td.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 2: Was sind deine Aufgaben am td?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aline:<\/strong> Mein Hauptprojekt ist im DST angesiedelt und besch\u00e4ftigt sich mit der Entwicklung einer KI-gest\u00fctzten Schreibhilfe f\u00fcr Forscher:innen. Dort unterst\u00fctze ich in den Bereichen nutzerzentrierte Anforderungsanalyse, Nutzerstudien und Experimente. Eng angelehnt an dieses Projekt ist meine Dissertation am Lehrstuhl f\u00fcr Ingenieurpsychologie im Bereich erkl\u00e4rbare KI. Beim Technischen Design biete ich Beratungen f\u00fcr meine Kolleg:innen im Bereich Methodik (z. B. Auswahl und Anwendung von Forschungsmethoden oder statistischen Auswertungsmethoden) an oder betreue Belegarbeiten von Studierenden. In der Vergangenheit habe ich auch beim Technischen Design bei Untersuchungen im Bereich der nachhaltigen Kreislaufwirtschaft mitgewirkt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benas:<\/strong> Ich besch\u00e4ftige mich mit der Entwicklung von Fehlererkennung bei der Durchf\u00fchrung von \u00dcbungen im Rahmen von Physiotherapie. Dabei soll eine KI als Input Winkeldaten von Sensoren erhalten und erkennen, ob eine \u00dcbung richtig oder falsch durchgef\u00fchrt worden ist. Insbesondere soll diese KI so gestaltet sein, dass ihre Entscheidungen nachvollziehbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marek:<\/strong> Meine wissenschaftliche und angewandte Forschung konzentriert sich auf das Verst\u00e4ndnis, die systematische Beschreibung und die Entwicklung von cyber-physischen Systemen sowie von Betriebskonzepten f\u00fcr komplexe und hochtechnische Anwendungen &#8211; vor allem im Bereich Industriemaschinen. In meinen ersten Jahren habe ich vor allem im Projekt Feldschwarm gearbeitet, wo wir uns gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung auf die Entwicklung eines voll funktionsf\u00e4higen Prototyps konzentrierten und dabei auch die Nutzererfahrung und Akzeptanz ber\u00fccksichtigten. Daneben konzentriere ich mich auf die Unterst\u00fctzung von Startups bei der Entwicklung von MVPs und ersten Prototypen sowie auf die Entwicklung verschiedener Roboterl\u00f6sungen und Demonstratoren, derzeit haupts\u00e4chlich im Bereich der neuen 6G-Technologie. In der Lehre liegt mein Schwerpunkt auf dem Co-Tutoring von Freiformgeometrie-Modellierungskursen und der Leitung von studentischen Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sebastian:<\/strong> Kein Design wirkt ohne Interaktion. Mit meiner Arbeitsgruppe habe ich mich dem Thema der Gestaltung von Bediensystemen verschrieben. Wo und wie werden Informationen dargestellt und auf welche Weise kann man diese manipulieren? Darauf gibt es h\u00e4ufig keine einfache Antwort, da Mensch-Maschine-Systeme sehr komplex sein k\u00f6nnen. Immerhin gibt es hier wie in keiner anderen Designdisziplin Werkzeuge, um die Wechselwirkung zwischen Gestaltung und menschlichem Verhalten zu beschreiben und zu untersuchen. Das wird f\u00fcr uns besonders spannend, wenn es um die Interaktion mit Robotern und anderen hoch-automatisierten Systemen geht. Der Austausch von subtilen Informationen wird hier viel wichtiger, neue Gestaltungsans\u00e4tze werden ben\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Frage 3: Was findest du an deiner Arbeit besonders spannend?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aline:<\/strong> Ich entdecke jeden Tag Neues, vor allen Dingen im technischen Bereich. Das interdisziplin\u00e4re Arbeiten ist anspruchsvoll, bietet aber gleichzeitig auch die M\u00f6glichkeit eines Perspektivwechsels. Beispielsweise lerne ich gerade programmieren und erhalte von den Kolleg:innen in der Informatik regelm\u00e4\u00dfig Einblicke in die Technik hinter unserem System. H\u00e4ufig testen wir auch neue KI-Tools. Das Berufsbild ist sehr vielf\u00e4ltig: Einerseits gibt es viel theoretische Arbeit, z. B. im Bereich Literaturrecherche und Datenanalyse, andererseits komme ich auch mit Kolleg:innen oder Proband:innen aus unterschiedlichen Bereichen in Kontakt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Benas:<\/strong> Mich interessiert es Probleme anzugehen, welche noch nie gel\u00f6st worden sind. Meines Wissens nach hat noch nie jemand aus Sensordaten eine Fehlererkennung, welche gut und genau genug f\u00fcr Physiotherapeut:innen ist, entwickelt. Ich finde es unglaublich spannend, etwas Neues und Sinnvolles mit gesellschaftlichem Beitrag zu erschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marek:<\/strong> Was ich an meiner Arbeit besonders spannend finde ist die Vielfalt der Aufgaben, die mit dem Entwicklungsprozess und der Designforschung verbunden sind. Es ist faszinierend, wie ich an verschiedenen Projekten arbeiten und dabei unterschiedliche F\u00e4higkeiten einsetzen kann. Besonders interessant ist zu sehen, wie Objekte aus der digitalen Welt in die reale Welt \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sebastian:<\/strong> Am spannendsten an der Professur f\u00fcr Technisches Design finde ich, dass wir uns haupts\u00e4chlich mit vision\u00e4ren Szenarien, erm\u00f6glicht durch innovative Technologien, auseinandersetzen. Die spannendsten haben so einen gravierenden Einfluss auf unsere Arbeitsabl\u00e4ufe, dass man sich deren Machbarkeit und Wirksamkeit kaum vorstellen kann. Wir sind mittlerweile Expert:innen darin, solche Visionen in erlebbare physische und\/oder virtuelle Prototypen umzusetzen, in denen wir Welten simulieren k\u00f6nnen, in denen solche Zukunftstechnologien bereits Realit\u00e4t sind. Erst dadurch gelingt eine sinnvolle Bewertung und ein gesellschaftlicher Austausch dazu, was wir von Technologien erwarten und fordern. Erst damit gelangen wir zu Forschungsfragen, die tats\u00e4chlich entscheiden, ob wir das Potential der Technologie in die Anwendung transferieren k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In unserer neuen Reihe \u201aMeet The Team\u2018 stellen sich unsere Mitarbeitenden am td vor. Heute sind es Aline, Benas, Marek und Sebastian: Frage 1: Wie gestaltete sich dein bisheriger Werdegang? Aline: Ich habe Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Harz in Wernigerode studiert. 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