{"id":10386,"date":"2025-04-24T10:05:00","date_gmt":"2025-04-24T09:05:00","guid":{"rendered":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/?p=10386"},"modified":"2025-04-24T10:02:21","modified_gmt":"2025-04-24T09:02:21","slug":"alumni-qa-part-5-fanny-reitschuster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technischesdesign.mw.tu-dresden.de\/blog\/alumni-qa-part-5-fanny-reitschuster\/","title":{"rendered":"Alumni Q&#038;A Part 5: Fanny Reitschuster"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Warum hast Du Dich f\u00fcr das Studium beim td entschieden?<\/strong><br>Schon als Sch\u00fclerin war ich oft frustriert von schlechten Produktl\u00f6sungen. Mein Antrieb war es, L\u00f6sungen zu entwickeln, die tats\u00e4chlich funktionieren \u2013 technisch und in der Benutzung. Ich erkannte fr\u00fch, dass sowohl ein technischer als auch ein gestalterischer Hintergrund dabei hilfreich sein w\u00fcrde. Daher war das Studium beim td ideal f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wovon profitierst Du im Zusammenhang mit dem td bis heute?<\/strong><br>Die solide gestalterische Grundausbildung erm\u00f6glichte mir einen Quereinstieg ins UI-Design. Besonders wichtig war f\u00fcr mich der Schwerpunkt auf Prototyping, auch wenn es manchmal nur ein Papp-Modell war, und das Testen mit Nutzern. Dadurch konnte ich erste Erfahrungen im User Research sammeln, die entscheidend f\u00fcr meinen Werdegang waren. Auch wissenschaftliche und methodische Herangehensweisen aus dem Maschinenbaustudium helfen mir bis heute.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was verbindest Du mit dem td?<\/strong><br>Lange Tage (und N\u00e4chte) im Arbeitsraum, der Stolz auf fertige Belege und eine starke Gemeinschaft unter den Studierenden. Insgesamt eine anstrengende, aber tolle Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie war der weitere Verlauf Deiner beruflichen Laufbahn nach Deinem erfolgreichen Abschluss beim td?<\/strong><br>Ich habe recht klassisch angefangen im Designb\u00fcro zu arbeiten. Der Fokus lag auf Investitionsg\u00fctern und Maschinenbau, das passte sehr gut. Ich habe dort eine gro\u00dfe Palette an Produkten begleitet, doch die Tage (und N\u00e4chte) blieben lang. Durch ein Praktikum w\u00e4hrend des Studiums wusste ich, dass ich eigentlich in einem Konzern arbeiten m\u00f6chte. Mich reizten schon da die menschlichen Aspekte, die in diesem Umfeld so unheimlich wichtig sind \u2013 Kommunikation, Netzwerk, Unterst\u00fctzer finden. Etwas bewegen k\u00f6nnen. Ich fand eine Ausschreibung als Industriedesignerin f\u00fcr Agilent Technologies, ein B2B Lifescience Unternehmen. Ich wusste, dass das matcht. Nach zwei Jahren als Designerin, in denen ich mich in UI-Design, Design Thinking und UX-Design + Research weitergebildet habe, ergab sich die M\u00f6glichkeit eines gro\u00dfen Karrieresprungs innerhalb des Unternehmens. Mein damaliger Abteilungsleiter hat mich vor seinem Ruhestand als Mentor und Coach auf diesem Weg begleitet. Ich war wieder bei langen Tagen (und N\u00e4chten) angelangt \u2013 mir blieben nur wenige Monate, um mich auf die anspruchsvolle Rolle als Managerin des Industriedesign Teams vorzubereiten und zu bewerben. Ich hatte den Mut und die Zuversicht, dass ich das schaffen kann. Und so war es dann auch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Deine aktuelle T\u00e4tigkeit und wo?<\/strong><br>Ich bin nun Managerin des Software-Teams bei Agilent. Ich leite ein internationales Team von neuen Designer:innen. Gemeinsam betreuen wir etwa 70 Softwareanwendungen und arbeiten daran, mithilfe eines stabilen Designsystems ein nahtloses Nutzererlebnis zu schaffen. Mein Verantwortungsbereich umfasst neben der Personalverantwortung die Unterst\u00fctzung des Design-Teams, die Kommunikation mit weltweiten Stakeholdern und die stetige Weiterentwicklung der UX-Strategie f\u00fcr Agilent sowie deren Kommunikation an das Senior Management.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche beruflichen Ziele hast Du noch und wie wirst Du diese erreichen?<\/strong><br>Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, UX irgendwann auf Senior Management-Ebene zu vertreten. Da sehe ich bei vielen Unternehmen noch gro\u00dfen Bedarf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Tipps hast Du f\u00fcr td-Studierende?<\/strong><br>Es ist unheimlich hilfreich zu wissen, wie man arbeiten und leben m\u00f6chte. Was sind deine Antreiber? Was schlaucht dich? Probiere in mehreren Praktika verschiedene Arbeitsumfelder aus. Konzern, Designb\u00fcro und selbstst\u00e4ndige Arbeit unterscheiden sich stark. Lerne sie kennen und finde heraus, wie Du arbeiten m\u00f6chtest. Wo kommen Deine St\u00e4rken am besten zur Geltung? \u00dcbe Dich darin, Deine Ideen an Nicht-Designer:innen zu vermitteln und nutze jede Gelegenheit, in funktions\u00fcbergreifenden Teams zu arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was w\u00fcrdest Du Studieninteressierten raten?<\/strong><br>Sprich mit Studierenden \u2013 gleiche Deine Erwartungen mit der Realit\u00e4t ab. Das Studium l\u00e4sst nicht viel Freizeit zu, das muss man wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie gelingt ein guter Berufseinstieg in Deiner Branche?<\/strong><br>Ich denke das beschr\u00e4nkt sich nicht auf meine Branche, aber ich kann es nur jedem ans Herz legen, sich durch erfahrene Mitarbeiter:innen leiten und begleiten zu lassen. Suche Dir Mentor:innen. Frage nach Rat. Lerne aus den Erfolgen und Fehlern anderer. Was w\u00fcrden sie sich selbst f\u00fcr einen Rat geben mit ihrem Wissen von heute? Sprich mit den Menschen um dich herum, nicht nur \u00fcber das aktuelle Projekt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum hast Du Dich f\u00fcr das Studium beim td entschieden?Schon als Sch\u00fclerin war ich oft frustriert von schlechten Produktl\u00f6sungen. Mein Antrieb war es, L\u00f6sungen zu entwickeln, die tats\u00e4chlich funktionieren \u2013 technisch und in der Benutzung. Ich erkannte fr\u00fch, dass sowohl ein technischer als auch ein gestalterischer Hintergrund dabei hilfreich sein w\u00fcrde. 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